Gewinner zu Blogtour: Chosen - Die Bestimmte von Rena Fischer



Heute gibt es die Gewinner zu unserer Blogtour
"CHOSEN - Die Bestimmte von Rena Fischer".

Angel 1607
Dinchen´s Welt der Bücher
Christiane Petra
Katrin K.
Hörnchens Büchernest
 
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und ganz viel Spaß mit Eurem Gewinn. :)

Bitte schickt eine Mail mit eurer Versandadresse und dem Betreff "BT Chosen" an nalas.blog@gmail.com





Blogtour: Chosen von Rena Fischer


Herzlich Willkommen zur Blogtour rund um den Debütroman von Rena Fischer.

"Chosen" ist der erste Band einer Dilogie, welcher mich schon von den ersten Seiten an begeistern und faszinierend konnte.

In den letzten Tagen habt ihr ja schon ein bisschen was zum Buch bei Nadine und den Charakteren bei Julia einen Einblick erhalten. Ich hoffe sehr, dass ihr jetzt auch unglaublich neugierig auf das Buch und seine Story seit.

Heute ist der letzte Tag unserer tollen Blogtour und ich möchte euch sehr gerne die unglaublich sympathische Autorin etwas genauer vorstellen.

Ich entschuldige mich schon jetzt, dass es so unendlich viele Fragen geworden sind. Aber ich war soooo neugierig und ich hoffe auch hier könnt ein paar interessante Fakten zum Buch und der Autorin entdecken.




 Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch Sensus Corvi ist kein normales Internat: Emma ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Menschen spüren. Auch all ihre Mitschüler verfügen über besondere Gaben, was für Emma etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der charismatische Aidan kann beispielsweise die Elemente beeinflussen – vor allem aber bringt er Emmas Gefühlswelt ziemlich durcheinander ... Als plötzlich Jared, ein ehemaliger Schüler, bei Emma auftaucht und sie in das düstere Geheimnis einweiht, das hinter den Mauren des Internats lauert, gerät Emma zwischen die Fronten und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Eine Rebellion bricht los, die mehr ist als ein erbitterter Kampf. Und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod! 






An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal ganz herzlich bei der lieben Rena Fischer bedanken, dass Sie sich die Zeit dafür genommen hat mir meine ganzen Fragen zu beantworten. :)



Stell dich meinen Lesern doch erstmal kurz vor.

Hallo, ich heiße Rena Fischer und bin in München geboren und aufgewachsen.

Lesen wurde schon früh meine große Leidenschaft. Die Stadtbücherei war nur ein paar Minuten mit dem Rad von daheim entfernt und auch zur nächsten Buchhandlung gelangte ich in nur zehn Minuten. Gegen Ende der Grundschulzeit durchlitt ich diese „Indianerphase“, in der mir meine Eltern eine 42-bändige Karl-May-Sonderedition zu Weihnachten schenkten. Ich zerrte den Umzugskarton voller Bücher vom Tannenbaum in mein Kinderzimmer und sie bekamen mich den Rest der Weihnachtsferien nur noch zur Nahrungsaufnahme zu Gesicht. Ein Schlüsselerlebnis für mich war die Entdeckung der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende. Sie hat mich erstmalig in das Genre Fantasy entführt, dem ich heute noch verfallen bin.

Mit dem Schreiben habe ich etwa mit 11 Jahren begonnen. Damals waren diese chinesischen Tagebücher mit Seideneinband und Illustrationen wie Drachen, Segelboote, etc. in Mode. Ich habe sie mit eigenen Geschichten, Erlebnissen oder Fanfiction gefüllt und mit allem Möglichen (Fotoschnipsel, gepresste Blumen, etc.) zu Scrapbooks angereichert. Auf die Idee, das Schreiben zu meinem Beruf zu machen, bin ich erst viel später gekommen.

Nach Abitur und Wirtschaftsstudium zog es mich beruflich und privat häufig nach Irland bis ich mit meinem Mann und unserer kleinen Tochter eine Zeit lang im warmen Spanien lebte. Nach der Geburt meiner Zwillingssöhne beschloss ich, die Arbeit in meinem "respektablen" Beruf zu reduzieren, bis ich sie ganz an den Nagel hängte, um mich wieder dem zu widmen, woran mein Herz hängt: dem Schreiben. 

Übrigens zeigt das Bild die Autorin auf dem One World Trade Center vor der Skyline von New York. Diese aufregende Stadt hat die Autorin besucht um ein Feeling dafür zu entwickeln, denn es wird zum Teil Schauplatz von Chosen 2 sein. 

→ Beschreibe dich in drei Worten. 

kreativ, büchersüchtig, koffeinabhängig 

→ Was macht dir am Schreiben am meisten Spaß? 

Das „Malen mit Wörtern“, an einer Formulierung zu feilen, bis man glücklich ist, ein Bild geschaffen zu haben, das sich wie ein dreidimensionaler Raum vor einem entfaltet. In Bücher muss man hineinschlüpfen, sie erleben können.

Außerdem faszinieren mich die Recherchearbeiten ungemein. Du glaubst, du sitzt in einem Boot und steuerst ein festes Ziel an, doch plötzlich treibt ein Sturm von Informationen dich an fremde Küsten, inspiriert dich zu etwas ganz Neuem. 

→ Wo bist du am kreativsten? 

An meinem Schreibtisch. Nachts. 😉 

→ Du gehst gerne Wandern habe ich gelesen. Das macht dich gleich noch mal sympathischer, denn ich liebe es im Urlaub zu wandern. :D Was ist dein Ausgleich zum Schreiben, das Wandern oder etwas ganz anderes? 

Zum Wandern komme ich leider auch fast nur noch im Urlaub oder bei einigen Wochenendausflügen. Aber ich liebe ausgedehnte Spaziergänge im Wald. Mein Ausgleich zum Schreiben sind meine Kinder, die mich immer wieder neu inspirieren und fordern 😉. 

→ Gibt es bei dir einen normalen Schreiballtag? Wenn ja, wie sieht dieser aus? 

„Normal“ verläuft das Leben einer berufstätigen Mutter von drei Kindern eher selten 😊.

Ich stehe um 6:15 Uhr auf, mache Frühstück für alle und gehe danach meist eine kurze Runde spazieren, während mein Mann die Kinder zur Schule bringt. Koffein- und sauerstoffgestärkt mache ich mich dann an die Schreibarbeit. Meist lese ich zunächst, was ich am Vortag geschrieben habe, schlage die Hände über dem Kopf zusammen und mache erste Überarbeitungen und Kürzungen. Dann beginnt das neue Schreiben. Die Nachmittage teile ich mir unterschiedlich ein. Wenn meine Kinder von der Schule kommen, bin ich für sie da, falls sie Hilfe bei den Hausaufgaben oder dem Lernen brauchen. In dieser Zeit erledige ich im Idealfall auch meine Korrespondenz, recherchiere, schreibe Artikel für meinen Blog oder schaue in meinen Social Media Accounts vorbei. Nach dem Abendessen schreibe ich weiter. Oft kommen mir gerade dann besonders kreative Ideen. Pro Tag schaffe ich in etwa 600-1000 Wörter. 

→ Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus? 

Das erinnert mich jetzt irgendwie an Rabbit aus Winnie the Pooh, der eine Party perfekt planen wollte und dabei allen den Spaß verdorben hat. Oft sind es gerade die kleinen Unperfektheiten des Tages, die sich zu etwas Besonderem entwickeln. Vielleicht schaffe ich an einem Tag nicht meinen angestrebten Wordcount, aber dafür habe ich beim Recherchieren eine geniale Idee für einen neuen Roman gefunden. Vielleicht lief der ganze Nachmittag anders als geplant, weil mein Sohn sich beim Fußballspielen verletzt hat, aber dafür lacht er beim Abendessen wieder und fühlt sich wie ein tapferer Krieger. Ich entwerfe keinen Plan für einen perfekten Tag, sondern suche in seinen kleinen Momenten das Besondere. 

→ Seit wann schreibst du an dieser Geschichte? 

Die Idee für Chosen kam mir Anfang 2014. Davor habe ich an anderen Projekten gearbeitet, aber Emma hat darauf bestanden, dass ich sie allen anderen vorziehe. Vor dem Sommerurlaub hatte ich den ersten Entwurf fertig. Nach etlichen Umarbeitungen zwang mich meine Tochter dann Anfang 2015, mit meinem Roman endlich an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich bin ihr sehr dankbar dafür, sonst würde ich wahrscheinlich immer noch daran feilen. 

→ Wie bist du das erste Mal mit der Geschichte in Berührung gekommen? 

Mich haben schon immer Menschen mit besonderen Fähigkeiten fasziniert. Die gibt es nicht nur im fantastischen Bereich. Ich denke da an Synästhetiker, also Menschen, die Zahlen oder Buchstaben in Farben wahrnehmen können, oder an Menschen mit Inselbegabungen. Ich habe mich gefragt, wie junge Menschen mit einer derartigen Gabe umgehen würden. Wäre es mehr Segen oder Fluch für sie? Würden sie anderen davon erzählen oder hätten sie Angst, dass jemand ihre Gabe in irgendeiner Weise für seine eigenen Zwecke missbrauchen könnte? Gleichzeitig fand ich es spannend, Irland als Setting zu wählen, da es so eine wunderschöne Insel ist und der kämpferische, leidenschaftliche Charakter der Iren perfekt zu meinen Figuren passt. 

→ Haben die Charaktere etwas von Personen aus deinem Umfeld, oder sind sie ganz ohne Berührungspunkten zu Freunden und Bekannten entstanden? 

Ich würde niemals Freunde, Bekannte oder die Familie direkt in meinen Büchern porträtieren, so wie Thomas Mann es beispielsweise in den Buddenbrooks tat. Zwangsläufig fließen Charakterelemente von Menschen, denen man irgendwann im realen Leben begegnet, in die Figuren ein, aber ich erfinde tatsächlich in meinen Geschichten immer neue Charaktere. 

→ Wie viel von Emma steckt in dir selber? 

In jedem meiner Charaktere steckt natürlich ein bisschen von mir selbst. Emma ist aber viel mutiger als ich und dennoch einfühlsam, sie bemüht sich, andere nicht zu verletzen. So liest sie beispielsweise nicht in dem privaten Tagebuch Aidans weiter, als sie es als solches erkennt. Ich hatte vor kurzem erst eine Diskussion mit anderen Müttern, die der Meinung waren, es sei ihre pädagogische Pflicht, heimlich die Whatsapp-Chats ihrer Kinder zu kontrollieren. Für mich ist das ein Eindringen in ihre Privatsphäre. 

→ Wusstest du am Anfang des Schreibens genau wohin die Geschichte führen soll oder hat sie sich ganz von alleine entwickelt? 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einem die Konstruktion des Plots und das Zusammenführen der einzelnen Handlungsstränge nicht so gut gelingt, wenn man einfach ins Blaue schreibt. Deshalb nehme ich mir am Anfang die Zeit, einen ausführlichen Plotentwurf von etwa 30 bis 40 Seiten zu machen, an dem ich mich beim Schreiben hangle. Aber natürlich kommen mir während des Schreibens immer wieder neue Ideen, die eingeflochten werden. 

→ Hand aufs Herz. Welcher der beinhaltenden Charaktere ist dein Liebster und welcher war am schwierigsten zu handhaben? 

Ich liebe alle meine Hauptfiguren und versuche, sie möglichst realistisch darzustellen, gerade auch die schwierigen unter ihnen. Meine Charakterblätter sind voll von Hintergrundinformationen, die ich mir zu ihrer Kindheit und Jugend ausgedacht habe, um mich selbst davon zu überzeugen, warum sie so geworden sind, wie sie eben sind. Natürlich kann ich das alles nicht in den Roman schreiben, denn das würde das Ausmaß sprengen und die Lesbarkeit einschränken. Da halte ich es mit M. Ende: „Das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.“ 😉 Einige Dinge werden sich auf jeden Fall im zweiten Band klären, da gibt es noch so manche Überraschung. Und ja, ich hänge sehr an meinen Figuren. Als eine gewisse Person gestorben ist (ich möchte das jetzt nicht spoilern), saß ich heulend vor dem Rechner und niemand durfte mich stören, bis die Szene fertig war. 

→ Würdest du gerne mal wie Emma auch in die Gefühle deiner Mitmenschen eintauchen können? 

Auf jeden Fall fände ich das angenehmer, als die Gedanken so mancher Mitmenschen lesen zu müssen 😁. Aber so toll es klingt, ich denke, es ist schwierig, mit so einer Gabe im Alltag umzugehen. Andererseits könnte man diese Fähigkeit auch nutzen, um Menschen zu helfen, die unglücklich sind und nicht wagen, ihre Gefühle offen zu zeigen. 

→ Welche der Gaben in deinem Buch hättest du gerne? 

Definitiv Telekinese. Man stelle sich das einmal vor: Du liegst auf der Couch, wärmst die Füße am prasselnden Kaminfeuer und lässt einfach die Bücher aus der Anbauwand zu dir schweben, ohne aufstehen zu müssen. 

→ Wann kommt der zweite Band dieser Dilogie heraus? 

Voraussichtlich im Herbst 2017. 

→ Schreibst du schon an weiteren Projekten oder kümmerst du dich erstmal nur um Chosen? 

Ich habe schon davor andere Projekte entworfen und Plots ausgearbeitet, bis mich die Idee für Chosen zu sehr gefangen genommen und alles andere verdrängt hat. Tatsächlich habe ich schon das Exposé für ein weiteres Jugendbuch mit meiner Lektorin bei Thienemann besprochen, sie ist ganz begeistert davon, so dass es auf jeden Fall nach Chosen nicht still um mich werden wird. 

→ Das Cover ist der Hammer, wenn ich das bemerken darf. :D Hattest du die Möglichkeit mit zu entscheiden oder ging das komplett vom Verlag aus? 

Das Cover ist wunderschön! Ich bin auch total begeistert. Das Lob gebührt allerdings voll und ganz dem Verlagsteam und dem wunderbaren Mediendesign-Team von Favoritbüro, bei denen ich mich auch persönlich bedankt habe. Ich habe nur zu den Klappen- und U-Texten beigetragen, aber natürlich gab es auch von meiner Seite an dem Cover nichts auszusetzen. 

→ Hörst du Musik beim Schreiben oder muss es dabei komplett ruhig um dich herum sein. Oder inspiriert dich die Musik eventuell, bestimmte Szenen zu schreiben? 

Meistens brauche ich Ruhe zum Schreiben. Manchmal setze ich mich aber durch Musik gezielt in eine bestimmte Stimmung, z.B. höre ich den Docking Soundtrack von Interstellar gerne vor dramatischen Szenen. 

→ Für welche Leser glaubst du, ist dein Buch am besten geeignet? 

Der Verlag gibt mein Buch ab 13 Jahren an. Ich denke, es ist von der Handlung her vielschichtig genug, dass es auch Erwachsene interessiert, die sich für die Genres Romantasy und Abenteuer begeistern. Ich stibitze auch seit Langem die Jugendbücher meiner Tochter von ihren Regalen. 

→ Mir persönlich kommt es nach dem Lesen deines Buches so vor, als ob du schon ewig Schriftstellerin sein müsstest. Wie war das Schreiben des Buches für dich? 

Kleinere Geschichten habe ich bereits als Kind und in meiner Jugend geschrieben. Später habe ich Reisetagebücher geführt und Erlebnisse zu Papier gebracht. Als ich nach der Geburt meiner Söhne beschloss, mich tatsächlich an einen Roman zu wagen, habe ich mich vorab mit dem Schreiben und verschiedenen Stilen auseinandergesetzt und experimentiert. Ich bin sehr selbstkritisch. Wenn man viel liest, ist man von den ersten eigenen Schreibentwürfen zunächst gar nicht begeistert.

„Chosen - Die Bestimmte“ ist zwar mein Debütroman, aber nicht der erste Roman, an dem ich schreibe. Ich habe einige Projekte in der Schublade, die ich nicht an Verlage geschickt habe, weil ich sie noch nicht für veröffentlichungsreif hielt.

Das Schreiben an Chosen war für mich, die ich immer mehr meinen Stil fand, etwas ganz Besonderes, auch, weil meine damals 15 jährige Tochter großen Anteil daran hatte und so begeistert von der Geschichte war. 

→ Hast du Autoren-Vorbilder, an denen du dich orientierst oder die dich geprägt haben? Welche Genres liest du selber unheimlich gerne? 

Ich bewundere viele andere Autoren, versuche aber natürlich, mich auf meinen eigenen Stil zu konzentrieren. Schreib- und Lesephasen trenne ich daher strikt.

Seit meiner Kindheit lese ich in vielen verschiedenen Genres. Das beginnt bei Klassikern und endet bei aktuellen Jugendbuch-, Thriller- und Fantasyautoren. Ich mag romantische Bücher, aber auch Bücher mit Spannung und Action. Es kann auch gerne gruslig werden, solange es nicht in ein reines, unappetitliches Gemetzel ausartet.



 
→ Mal was Anderes, abgesehen von deinen eigenen Werken. 
Was ist dein liebstes Buch, das wirklich jeder Leser mal gelesen haben sollte? 

Da fallen mir auf Anhieb eine Menge ein. Ein Buch, das mich sehr beeindruckt hat, ist beispielsweise „Morgen in der Schlacht denk an mich“ von Javier Marías. Es ist allerdings sehr düster und durch seinen essayistischen Charakter nicht leicht zugänglich. Definitiv gehört es zu den Büchern, deren erster Satz einen schon in den Bann schlägt: „Niemand denkt je daran, dass er irgendwann eine Tote in den Armen halten könnte.“ 




→ Was war es für ein Gefühl die Zusage vom Verlag zu erhalten und tatsächlich zu wissen, das eigene Buch wird verlegt und wird bald von vielen Lesern in den Händen gehalten? 

Die Nachricht von dem Vertragsangebot erreichte mich mitten im Urlaub. Somit herrschte natürlich eine ganz entspannte, besondere Atmosphäre. Wir kamen gerade aufs Zimmer, ich las vor dem Abendessen noch schnell die E-Mails und fiel fast vom Bett. Bis auf meine Tochter und meinen Mann hatte ich bis dahin niemanden im Verwandten- und Bekanntenkreis in meine geheimen Schreibaktivitäten eingeweiht. Ich glaube, erst in diesem Augenblick habe ich mich wie eine „richtige“ Autorin gefühlt. Danach ist mein Mann erst einmal losgezogen, um eine Flasche Sekt zu besorgen. 

→ Hättest du es auch als Selfpublisher probiert oder wirklich nur in einem Verlag? 

Ein schwieriges Thema. Vermeintlich ist es heute so einfach wie noch nie, ein Buch ohne Verlag zu veröffentlichen. Ein Verlagsvertrag ist jedoch auch gewissermaßen eine Bestätigung, dass das Geschriebene noch jemand anderem gefallen hat, der viel liest und sich in der Branche bestens auskennt. Natürlich kann es den Lesern trotzdem nicht gefallen, aber für mich persönlich war diese Bestätigung einfach sehr wichtig.

Zudem kenne ich einige Selfpublisher und weiß daher, wie viel Arbeit dahinter steckt, das eigene Buch zu vermarkten.

Ich hatte Glück, dass es bei mir mit einem Verlagsvertrag geklappt hat. Und ich wünsche all denen, die sich mit Feuereifer in das Abenteuer Selfpublishing stürzen, ebenfalls Glück, dass sie auf diesem Weg ihr Ziel erreichen. 

→ Wie viel Angst oder Vorfreude hast du vor Rezensionen? Wie stehst du überhaupt dazu? 

Klar ist man aufgeregt, wie der erste veröffentlichte Roman beim Publikum ankommt. Glücklicherweise habe ich vom Verlag schon ein paar Rezensionen von Vorablesern erhalten, die sehr positiv ausgefallen sind, was mich ein wenig beruhigt hat. Aber Geschmäcker sind natürlich verschieden und wenn ich mir die Rezensionen von Büchern ansehe, die ich genial finde, gibt es auch dort kritische Stimmen. An sich halte ich jedes Feedback für wertvoll, denn nur wenige nehmen sich die Zeit, die gelesenen Bücher zu rezensieren. 

→ Was sind Deine Pläne in Bezug auf das Schreiben und Veröffentlichen für das Jahr 2017? 

Ich schreibe natürlich an dem zweiten Band von Chosen, der im Herbst 2017 veröffentlicht wird, damit meine Leser nicht zu lange warten müssen, bis sie entdecken, was es wohl mit dem Prolog und dem Epilog des ersten Bandes auf sich hat 😉. 

Wo findet man Informationen zu dir und deinen Büchern? 

Blog: http://www.renafischer.com
Facebook: https://www.facebook.com/rena.fischer.books
Twitter: https://twitter.com/RenaFischer
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Instagram: https://www.instagram.com/renafischer/
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Es freut mich natürlich sehr, dass nicht nur die Autorin so hinter unserer Blogtour steht sondern auch der Verlag sodass wir eine tolle Überraschung haben und ihr mit dem beantworten der jeweiligen Frage auf den Blogs die Möglichkeit habt eines von fünf Büchern zu gewinnen.

Unsere Gewinne:
 


Meine Frage an Euch:

Welche Musik schaltet die Autorin ein um in eine Stimmung für dramatische Szenen zu kommen?

Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahmebedingungen findet ihr direkt auf der Seite vom Verlag:http://www.thienemann-esslinger.de/verlag/ueber-uns/teilnahmebedingungen-gewinnspiele/chosen-blogtour/

Blogtourfahrplan:

17.01.2017 Buchvorstellung
18.01.2017 Charaktervorstellung
19.01.2017 Interview mit der Autorin --> bei mir 

Alle Beiträge und Infos zum Gewinnspiel findet ihr auch in unserer

Facebook-Veranstaltung



Dann hoffe ich auf rege Teilnahme bei unserer schönen Blogtour und wünsche euch einen schönen Tag.