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Rezension: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow von Rainbow Rowell

Das Buch Fangirl der Autorin hat mir unheimlich gut gefallen und auch die kleinen Einblicke in die Fanfiction über Simon und Bac des Protagonistin hatten mich angesprochen. Umso erfreuter war ich, dass diese Geschichte ebenfalls zu Papier gebracht wurde.

Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow von Rainbow Rowell



Hardcover: 505 Seiten
Verlag: dtv
Sprache: Deutsch
Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 16,99 €, HC 19,95 €
Erschienen: August 2017


Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.

Rezension: Die Elite - BLAZE von Vivien Summer

Mit Neugierde bin ich an diesen dritten Teil der „Die Elite“-Reihe ran getreten und war gespannt wie sich die Geschichte weiterspinnen wird. Der Cliffhänger im zweiten Band war ja schon ein kleines bisschen gemein.

Die Elite - BLAZE von Vivien Summer

Bildrechte Impress


Ebook: 423 Seiten
Verlag: Impress
Sprache: Deutsch
Reihe: 3 / 4
Kostenpunkt: E-Book €, HC 9,99 €
Erschienen: Juni 2017 



Band 1: SPARK
Band 2: FIRE
Band 3: BLAZE
Band 4: DUST



**Auch die Liebe kann dich verbrennen**

Die Lage in New America hat sich grundlegend verändert. Standen die Träger außergewöhnlicher Fähigkeiten bis eben noch an der Spitze der Gesellschaft, werden sie nun vom Staat selbst verfolgt. Dass Malia unter ihnen zusätzlich eine Besonderheit darstellt, scheint sich wie ein Fluch auf sie zu legen. Wieder einmal ist es ihr ehemaliger Mentor Chris, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt, aber seine Nähe entfacht ein Feuer in ihr, das nichts mehr mit ihrem Element zu tun hat. Nach seinem erneuten Verrat wäre es an der Zeit, ihm ein für alle Mal den Rücken zu kehren, aber Malia kann nicht anders, als dem attraktiven Bad Boy eine letzte Chance zu geben und ihm ihr Leben anzuvertrauen…

Rezension: Queen on Heels von Nina MacKay

Dieses Buch hatte ich mir vor schon längerer Zeit gekauft, einfach weil mich das Cover angesprochen und die Story dahinter nach einer Menge Spaß geklungen hat. Warum nicht auch mal Prinzengeschichten, die nicht ganz so ernst genommen werden müssen. ;)

Queen on Heels von Nina MacKay

Bildrechte Forever


EBook: 303 Seiten
Verlag: Forever by Ullstein
Sprache: Deutsch
Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €
Erschienen: Oktober 2015


Mariella, Baroness von Württemberg, steht eine traumhafte Ehe mit dem unverheirateten Kronprinzen von Preußen bevor – zumindest glaubt das ihre Mutter, als sie ihre widerwillige Tochter zur Brautschau schickt. Mariellas kleine Zwillingsschwestern haben auch noch ein Wörtchen mitzureden und mischen den gesamten preußischen Königshof ordentlich auf. Während die Baroness am liebsten mehr Zeit mit dem gut aussehenden Stalljungen Alex verbringt, entspinnt sich langsam ein Familiengeheimnis, von dem nur Mariellas Mutter etwas weiß. Ein Geflecht aus Intrigen, Verwechslungen und lustigen Streichen braut sich zusammen …​


Nina MacKay pflegt eine ausgesprochene Abneigung gegen Kurzbiographien und konnte nur mit Gewalt zu folgenden Angaben überredet werden: Im realen Leben arbeitet sie angeblich als Marketing Managerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Vorzugsweise mit Literweise Kaffee im Gepäck. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihr größtes Hobby, genauso wie der tägliche Austausch mit ihrem Jungautoren Verein und den zwei Betaleser-Gruppen auf Whatsapp. Es lebe die moderne Technik und Pseudonyme, weswegen nichts von dieser Biographie irgendwo bewiesen werden kann.


Die Schreibweise von Nina MacKay ist flippig, flüssig und mit einem extremen Schuss an Witz. Mir persönlich hat es gerade zu Beginn der Geschichte echt gut gefallen, dass die Protagonisten offen und nicht auf den Mund gefallen waren. Leider hat sich das im Laufe der Geschichte gewandelt, denn es wurde einfach etwas zu viel.

Mariella ist eine vielschichtige, humorvolle und verspielte Persönlichkeit. Eigentlich ein Garant dafür, dass ich sie mögen müsste. Allerdings hat sie sich im Laufe der Geschichte eher zu einer nervenden Person entwickelt. Am Anfang war ihr Witz noch als Charme aus zulegen, doch nach und nach wurde es einfach zu viel. Sie hat sich hinter ihren Sprüchen versteckt, einfache Dinge nicht gesehen und Entscheidungen getroffen die für mich nicht nachvollziehbar waren. Teilweise hat sie sich einfach wie ein störrisches Kind benommen und das hat mich direkt abgeschreckt.

Alex ist ein offener und freundlicher Kerl, der einem irgendwie auf den ersten Blick sympathisch ist. Trotz allem hat mir bei ihm so ein bisschen das Rückgrat gefehlt, dass er auch mal Entscheidungen für sich und nicht nur für die Familie trifft.

Die Umsetzung der Geschichte empfand ich prinzipiell als spritzig und witzig, gerade zu Beginn des Buches. Gerade die kleinen Zwillingsschwestern von Mariella lassen nichts unversucht Streiche zu spielen und so sehr mir die auch zu Beginn gefallen haben, waren sie mir zum Schluss fast etwas zu extrem und nicht endend.

Die ganze Entwicklung lief leider etwas aus dem Ruder, sodass ich persönlich es nur noch als nervend und unglaubwürdig empfunden habe, dazu kamen mir die Protagonisten zu naiv und untätig rüber.

Ich hatte zwischenzeitlich so das Gefühl, dass die Autorin immer noch eins oben drauf setzen wollte und hat mich damit leider total verscheucht, denn man hätte aus dieser Geschichte und mit ihren Ansätzen durchaus eine angenehme und spritzige Geschichte machen können. So hat sie mich leider nicht überzeugen können.


Für mich persönlich war diese Geschichte leider nicht überzeugend, allerdings könnte ich mir vorstellen dass eventuell jüngere Leser ihre Freude an der humorüberladenen und leichten Prinzengeschichte haben könnten.







Rezension: Transformation im Flammenmeer von Sandra Berger


Heute möchte ich euch gerne die Fortsetzung zu einem Buch aufzeigen, was ich im letzten Jahr gelesen habe vorstellen.

Transformation im Flammenmeer von Sandra Berger

Bildrechte Sandra Berger

 

Ebook: 388 Seiten
Verlag: Books on Demand
Sprache: Deutsch
Reihe: 2 / 2
Kostenpunkt: E-Book 6,49 €, TB 13,20 €
Erschienen: September 2016


Band 1: Transformation am Feuersee
Band 2: Transformation im Flammenmeer

 

Als die 17-jährige Caro auf einer Party Arthur begegnet, explodieren in ihr tausend Gefühle gleichzeitig.
Wie ist es aber möglich, für jemanden so intensiv zu empfinden, den man noch nie zuvor gesehen hat?
Caro setzt alles daran, den Grund herauszufinden.
Jedoch ist die Nähe zu diesem mysteriösen Jungen gefährlich - ja, beinahe tödlich.
Als sie eine Verbindung zwischen Arthur und ihren Albträumen entdeckt, verändert das schlagartig ihr Leben.
Was ist Realität und was Fiktion?
Will sie überleben, muss sie es herausfinden

  

Die 1979 geborene Autorin Sandra Berger stammt aus der Schweiz, wo sie auch mit ihrer Familie lebt. Von Kindesbeinen an schrieb sie verschiedene Geschichten, die allerdings nur für sie selber und ihre Freunde bestimmt waren.
Mit „Transformation am Feuersee“ veröffentlichte sie 2015 ihren Debütroman, welcher für den Phantastik Preis als „Bester Deutscher Debütroman 2015“ nominiert war.
Weitere Informationen zur Autorin unter: www.sandra-berger.ch

 

Das Erstlingswerk von Sandra Berger „Transformation am Feuersee“ hat mich damals total überrascht und ich war wirklich begeistert, diese wirklich schöne Geschichte kennenzulernen. Auch wenn diese schlussendlich traurig ausgegangen ist, habe ich mich mit dem Ende gut gefühlt und eigentlich abgeschlossen.

Trotz allem hat die Autorin entschieden einen zweiten Teil zu diesem Buch entstehen zu lassen, welcher teilweise ein bisschen darauf aufbaut.

Ich war sehr neugierig wie Sandra Berger diese Fortsetzung aufbauen wird und ob mich das Gesamtbild wieder begeistern kann. 

Die Schreibweise in diesem Buch hat es mir allerdings etwas schwieriger gemacht, auch wenn ich nicht genau weiß wieso. Erzählt wird das ganze aus einer Erzählersichtweise, doch ab und an war ich innerhalb der Geschichte oft verwirrt und bin nicht ganz mitgekommen.

Caro ist in diesem Band ein freundlicher, liebevoller aber auch leicht geplagter Charakter. Sie hat psychisch ein paar Probleme, die der Leser mit früher in Verbindung bringen kann. Sie selber kann viele Andeutungen in ihren schlimmen Träumen nicht verstehen, was es für sie unglaublich schwierig macht. Trotz allem hat sie ein schönes Leben, was vollkommen aus der Bahn geworfen wird als sie auf Arthur trifft.

Arthur ist ebenfalls ein wichtiger Charakter in der Geschichte, doch ehrlich gesagt konnte man ihn nicht wirklich einschätzen wie er jetzt wirklich ist. Man sieht in meistens nur verzweifelt, voller Liebe oder tieftraurig. Über sein jetziges Wesen lernt man eigentlich gar nichts und das finde ich doch sehr schade.

Die Idee dieser Fortsetzung klingt insgesamt interessant, doch konnte sie mich leider nicht wirklich überzeugen. Mir ging die ganze Umsetzung einfach etwas zu schnell, sodass ich selber überhaupt nicht durchgeblickt habe. Die Gefühle sind von jetzt auf gleich aufgeblüht und das in einem Maße wie ich es etwas unwirklich fand. Die Idee dahinter fand ich spannend, aber die Intensität hätte nach und nach steigen müssen. Es hätte etwas langsamer angegangen werden müssen wie ich finde.

Auch wenn der Leser weiß worum es geht und wieso diese Gefühle auf einmal da sind, empfand ich ein paar Sachen einfach unrund. Warum hat Caro die ganzen Jahre nicht gemerkt, dass ihr Herz zwar an ihren Freund Sebastian hängt aber nicht vielleicht irgendwie die richtige Intensität fehlt. Ich hätte mir gewünscht, dass Caro auch vorher schon gemerkt hätte, dass ihr Herz nach irgendetwas sucht. Das hätte es mir teilweise verständlicher und runder rüberkommen lassen.

Auch die späteren gefährlicheren Szenen, in welchen Caro und Ben um ihre Liebe und das Überleben kämpfen, waren mir teilweise einfach zu verquer. Diese Physischen Spiele waren prinzipiell eine tolle Idee, aber haben mich teilweise eher verwirrt und nicht durchblickend zurückgelassen als das ich gefangen und voller Hoffnung und Spannung war.

Das Ende des Buches ist schön gewählt, es ist ein Abschluss dieser Geschichte. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich diesen zweiten Band nicht unbedingt benötigt hätte. Für mich war der perfekte Abschluss schon im ersten band gegeben.

 

Die Autorin wollte hier noch einmal einen schönen Abschluss für Ben und Caro finden, konnte mich schlussendlich jedoch nicht vollkommen überzeugen.

 







Rezension: Yours - Atemlose Liebe von Mimi Jean Pamfiloff

Auf dieses Buch war ich im Gesamten doch sehr neugierig, schon alleine weil die Beschreibung sehr interessant geklungen hat. Daher habe ich mich auch sehr gefreut, als ich bei den Zuschlag und kurz danach das Buch von Mira Taschenbuch erhalten habe.

Yours - Atemlose Liebe von Mimi Jean Pamfiloff




Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch – Harper Collins
Sprache: Deutsch
Reihe: 1 / ?
Kostenpunkt: E-Book 9,99 €, TB 9,99 €
Erschienen: Oktober 2016 




Sie kann ihn nicht leiden … aber sie kann ihm auch nicht widerstehen.

Bennett Wade ist der arroganteste, mieseste Kerl, mit dem sie je zu tun hatte! Leider jedoch auch der einzige, der Taylors Coaching für Geschäftsführer in Anspruch nehmen will, weshalb sie ihm nicht einfach die Tür in sein viel zu hübsches Gesicht schlagen kann. Während Taylor noch überlegt, wie sie einen besseren Menschen aus ihm machen soll, erhascht sie einen Blick hinter die Fassade des kühlen CEOs, und muss sich eingestehen, dass Bennett mehr als nur heiße Wut in ihr weckt … 



Aus ihrer Liebe für Romantik, Humor und Männer in Lederhosen spinnt Mimi Jean Pamfiloff Geschichten, die regelmäßig auf der New York Times-Bestsellerliste stehen. Die Autorin von erfolgreichen Paranormal und Contemporary Romances hat ihren Bürojob aufgegeben, um sich ganz dem Schreiben zu widmen, so wie ihrer Familie, mit der sie in San Francisco lebt.



Ich muss zugeben, dass ich mir bei diesem Buch etwas mehr vorgestellt habe als ich letztlich bekam. Die Schreibweise der Autorin ist an sich flüssig und leicht zu verfolgen, aber für meine Verhältnisse viel zu oft zu schmutzig und nervend. Ich lese auch gerne mal einen erotisch angehauchten Roman, aber dieser sollte trotz allem noch angenehm zu lesen sein. Hier musste ich beim Lesen jedoch relativ oft die Augen verdrehen, mir anhand der Sprache überlegen das Buch doch wegzulegen und einfach auf zu hören.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Taylor, sodass wir ihr Seelenleben sehr schön mitbekommen. Leider muss ich sagen, dass es mir in diesem Fall wirklich aus einer dritten Person Perspektive wohl besser gefallen hätte, denn ihre Gedankenwelt war anstrengend und für mich leider oft nicht nachvollziehbar.

Taylor soll wohl als eine taffe, starke und selbstbewusste Persönlichkeit aufgezeigt werden. Wirklich rübergekommen ist sie mir allerdings als Girlie, welches keine Ahnung hat wohin ihr Weg sie führen und was sie mit ihrem Leben überhaupt anfangen soll. Ihre Sichtweisen sind oft so konfus und unplausibel, dass ich ernsthaft an ihr zweifeln musste. Sie hasst eine Person, dann auf einmal ohne jeglichen Grund vergöttert sie diese Person um kurz darauf wieder auf Abstand zu gehen und sich nicht ganz sicher zu sein was diese angeht. Aber letzten Endes weiß der Leser von Anfang an, dass sie unglaublich heiß auf den arroganten Bennett Wade ist. Wahnsinn, eigentlich ist das der Hauptpunkt in ihrem Leben zumindest wenn man das Buch verfolgt und ich muss leider wirklich sagen, dass das anstrengend ist und ihren Charakter kaputt macht.

Bennett ist ein arroganter, selbstverliebter und überhaupt nicht einzuschätzender Kerl. Auf der einen Seite gibt ers sich echt wie ein riesen Arsch und im Hintergrund macht er Dinge, wo ich mir echt denke wie passt das zusammen. Er hilft Leuten auf so verschiedene Weise, dass ich echt verwirrt war und überlegt habe wie ich das vereinen soll. Sein Charakter hatte Ecken und Kanten und dennoch war es einfach nicht meins. Ich bin mit ihm genauso wenig warm geworden wie mit Taylor.

Auch alle anderen Nebencharaktere haben wie ich finde kein wirkliches Wesen erhalten. Sie waren da, haben ihren kurzen Auftritt gehabt und sind klanglos wieder verschwunden. Eigentlich schade, denn gerade solche Charaktere können ein Buch interessant und ausfüllend machen.

Die Umsetzung der Geschichte ist für mich leider gar nichts gewesen. Insgesamt fing das ganze recht gut an, wenn auch mit einer sehr aggressiven und verwirrenden Stimmung, aber mit Impuls und interessanten Charakteren. Jedoch hat sich dies relativ schnell verlaufen und es verlief sehr verwirrend, verquer und vorspielmäßig. Die aufgezeigten Gefühle der Protagonisten waren solch ein Hoch und Runter, dass ich echt nicht durchgeblickt bin. Ich habe mich überhaupt nicht wohlgefühlt und auch wenn ich gut vorangekommen bin, konnte ich gefühlsmäßig überhaupt nicht eingenommen werden.

Das Ende des Buches hat leider die Krone der ganzen unstimmigen Geschichte aufgesetzt. Bennett trifft eine Entscheidung um Taylor seine Liebe aufzuzeigen, allerdings ist dieser Entschluss total bescheuert. Wieso sollte ein reicher Mann wie er, der eine Vision und ein Ziel hat so etwas machen und wie kann sie als Frau diese Entscheidung als Liebesbeweis ansehen? Das hat mich echt total irritiert und definitiv mit dieser Geschichte abschließen lassen.


Leider muss ich wirklich sagen, dass ich mit dieser Geschichte von Beginn bis Ende nicht mal im Ansatz warm geworden bin. Die Charakter sind platt, die Geschichte voller Klischee´s und abgehobenen Entscheidungen und auch die Umsetzung an sich eher schwierig und irritierend. Für mich leider eine Geschichte, die weder Gefühle noch Freude beim Lesen übertragen hat.

Eigentlich sehr schade, denn die Idee klang interessant.





Rezension: Stone Rider von David Hofmeyr


Dieses Buch hat mich schon bei der Vorschau von DTV neugierig gemacht. Eine Art Dystopie, welche in einem Band abgeschlossen sein soll. Die Beschreibung des Buches hat mich sofort angesprochen und auch das Cover macht durchaus was her.


Stone Rider von David Hofmeyr



Hardcover: 328 Seiten
Verlag: DTV
Sprache: Deutsch
Einzelband
Kostenpunkt: E-Book 14,99 €, HC 16,95 €
Erschienen: September 2016


Es ist heiß und trocken, die Luft staubig und giftig, der ganze Planet zerstört und verödet, das Leben hart und karg. Doch es gibt einen Ort, wo alles anders ist: die Sky-Base. Und man kann sich ein Ticket dorthin verdienen, indem man an dem berüchtigten Blackwater-Trail, dem härtesten Motorradrennen der Welt, teilnimmt – überlebt und gewinnt. Die Chancen: minimal. Das Risiko:
lebensgefährlich. Und doch hat Adam nicht viel zu verlieren. Zunächst. Doch dann geht er wider besseren Wissens Allianzen ein, schließt Freundschaften, verliebt sich sogar. Damit macht er sich verwundbar. Und plötzlich hat er alles zu verlieren...



David Hofmeyr wurde in Südafrika geboren und lebt heute in London und Paris. In seinem Hauptberuf arbeitet er in einer bekannten Werbeagentur. Er hat einen Abschluss in Creative Writing for Young People und gehörte zu den Finalisten des Wettbewerbs Undiscoverd Voices 2012.



Schon nach den ersten Kapiteln des Buches musste ich für mich leider relativ schnell feststellen, dass es wohl einfach kein Buch für mich ist. Die Idee an sich ist interessant und durchaus mitreisend, aber die angewendete Schreibweise hat mich leider bei jeder weiteren Seite mehr abgeschreckt. Es ist alles sehr abgehackt und in kurzen Sätzen geschrieben. Es hat mir das Lesen unheimlich erschwert, genauso wie den Bezug zu den Charakteren und der Geschichte. Es konnte mich nicht einnehmen und hat mich daher eher als unbeteiligter Beobachter stehen lassen.

Adam ist ein ruhiger, zurückhaltender und ängstlicher Charakter. Er selber hat nicht allzu viel Selbstbewusstsein, was ihn zu einem leichten Ziel für Schwierigkeiten und Angriffe macht. Innerhalb der Geschichte wandelt er sich ganz langsam in einen stärkeren und tafferen Protagonisten, wobei er sein altes Wesen nicht wirklich ablegen kann. Er ist und bleibt eher der ängstlichere und vorsichtige Typ.

Kane ist ein schwieriger Charakter. Durch seine undurchsichtige Art merkt man schnell dass er bisher kein einfaches Leben gehabt hat. Er ist robust, gibt sich eher unterkühlt und scheint auf Freundschaften nicht aus zu sein. Trotz allem hat er auch eine weiche und ruhige Seite, die immer mal wieder aufblinkt und zeigt dass in ihm mehr steckt als man auf den ersten Blick ersehen kann.

Neben diesen beiden Charakteren gibt es natürlich auch noch ein paar andere, darunter gute wie schlechte Charakter. Leider konnte mich keiner, inklusive der Hauptprotagonisten wirklich vereinnahmen. Sie haben mich gefühlsmäßig nicht an sich rangelassen, konnten keine Bilder in meinem Kopf entstehen lassen und sind mir daher auch nicht wichtig geworden.

Die Geschichte an sich ist interessant, die Umsetzung an sich ist auch durchdacht, grausam und einer Dystopie würdig. Trotz allem mir der Inhalt der Story wirklich gut gefallen hat, konnte ich mich nicht vollends darauf einlassen. Durch die mich abschreckende Schreibweise habe ich keinen Bezug aufbauen können und mich so auch nicht vollends wohlgefühlt.

Innerhalb des Buches entwickelt sich auch eine kleine Liebesgeschichte, die gefühlsmäßig mich nicht wirklich berühren konnte. Trotz allem hat sie sich gut entwickelt und gezeigt, dass es in einer grausamen Welt auch immer noch ein bisschen Hoffnung gibt.

Dazu gibt es viele Gefährliche, grausame, überraschende und emotional angehauchte Momente die einen durchaus an die Geschichte fesseln könnten.


Gerade gegen Ende hin, wo sich viele Dinge aufklären und man nochmal einen neuen Blick erhält wird man als Leser stets überrascht und mitgerissen. Der Abschluss des Buches ist sowohl abschließend als auch eröffnend. Man könnte die Geschichte hiermit enden lassen, gleichzeitig aber auch eine Fortsetzung diesbezüglich schreiben. Ich selber werde hiermit abschließen und würde dennoch sagen, dass die Geschichte definitiv potenzial findet.



Insgesamt eine interessante und gut umgesetzte Story, die den Leser in eine düstere Dystopie hineinversetzt. Leider konnte mich die Schreibweise so gar nicht überzeugen, sodass ich keine allzu große Freude am lesen finden konnte.

Trotz allem finde ich die Idee klasse und rate jedem in die Leseprobe hineinzulesen und somit selber herauszufinden, ob diese Schreibweise und damit auch die Geschichte nicht für sich selber geeignet ist.









​ Rezension: Eisphönix von Julia Zieschang

​Der Auftakt dieser Reihe war für mich im Mittelmaß anzusetzen, doch mit der Hoffnung darauf dass im zweiten Band alles etwas strukturierter und mitreisender laufen würde
​ habe ich mich an den zweiten herangewagt.

Eisphönix von Julia Zieschang

Bildrechte Impress


EBook: 219 Seiten
Verlag: Impress
Sprache: Deutsch
Reihe: 2 / 3
Kostenpunkt: E-Book 3,99 €
Erschienen: Juli 2016


Band 1: Feuerphönix
Band 2: Eisphönix


**Die Magie der Phönixe wird dich in ihren Bann ziehen…**

Caro ist dem Geheimnis um ihre Herkunft einen Schritt näher gekommen und steht nun zwischen zwei Welten. Doch gerade jetzt hat Vincent sich von ihr abgewandt. Sie fühlt sich verraten und ihr gebrochenes Herz macht es Caro schwer, ihre neuen Kräfte der Phönixmagie zu kontrollieren. Schon bald gerät sie in die Fänge der Eisphönixe, die sie vor eine frostige Entscheidung stellen. Während der Krieg zwischen den Phönixen sich zuspitzt, ahnt Vincent nicht, dass er Caro vollends zu verlieren droht. Kann ihre Liebe das Eis zum Schmelzen bringen?



Julia Zieschang fand man schon als kleines Mädchen oft hinter einem Buch versteckt vor. Damals waren es noch Märchenbücher, heute liest sie am liebsten romantische Fantasy. Wenn sie nicht gerade mit dem Lesen oder Schreiben von Geschichten beschäftigt ist, befindet sich eine Spiegelreflexkamera vor ihrem Gesicht, denn das Fotografieren ist ihre andere große Leidenschaft.


Leider musste ich schon in den ersten Kapiteln feststellen, dass diese Story wohl einfach nicht für mich gedacht ist. Ich hätte Caro schon in den ersten Kapiteln am liebsten geschüttelt, bis sie endlich mal merkt dass ihr Selbstmitleid nicht nur fehl am Platz ist sondern auch leider mehr als nervig. Sie verurteilt Vincent wegen einem Satz, in welchem sie selber gar nicht eingebunden war. Sie ist sauer auf ihn und zweifelt an seinen Gefühlen, weil er Eisphönixe nicht leiden kann. Aber die Eisphönixe akzeptiert sie, obwohl sie sie nicht kennt und diese gleichermaßen gegen die Feuerphönixe wettern. Das hat sich in meinem Kopf irgendwie nicht verbinden lassen und mich doch extrem gestört.

Auch die kompletten Eisphönixe, ihre Taten und Sprüche konnten mich nicht von sich überzeugen. Ich mochte bis auf Vic wirklich gar keinen. Die haben immerhin Caro geholt und jetzt mag sie aber eigentlich keiner mehr so recht, warum bitte holt man sie dann? o.Ô

Die Umsetzung der Geschichte an sich verlief soweit stimmig und ein roter Faden war auch zu erkennen, allerdings muss ich sagen dass ich nicht bis zum Schluss des Buches gelesen habe. Es passiert nicht oft, aber in diesem Fall muss ich wohl leider bei dieser Reihe aufgeben. Die Schreibweise konnte mich nicht wirklich fesseln und die aufgeführten Charaktere, haben mich leider nicht überzeugen können. Ich war beim Lesen abgelenkt, leicht genervt wegen Caros kindisches und teilweise wirklich unverständliches Handeln und auch im gesamten einfach leider unzufrieden, sodass ich einfach passen musste.

Auch wenn ich hierbei nicht allzu viele Sterne vergeben kann, heißt das nicht dass diese Story nicht für andere Leser ein tolles Buch sein kann. Die Grundidee finde ich persönlich toll und auch die Umsetzung an sich ist soweit ich gelesen habe klar und durchaus schön durchdacht, nur waren mir zu viele andere Faktoren im Weg die meinen Leseeifer gebremst haben.

Jeder Leser sollte jedoch für sich selber herausfinden, ob man dem Buch nicht dennoch eine Chance gibt und in die Welt der Phönixe eintauchen möchte.